Lösungsfokussiert

Der Lösung ist es egal, wie das Problem entstanden ist.

- Steve de Shazer

 

Im lösungsfokussierten Arbeiten spielt das Problem keine zentrale Rolle. Natürlich ist es da und wird gewürdigt, doch für die gemeinsame Arbeit ist es nicht entscheidend. Denn Probleme liegen in der Vergangenheit, und die können wir nicht ändern.

 

Worauf wir Einfluss haben, ist die Zukunft. Deshalb richten wir den Blick nach vorn:

Wie sähe dein Leben aus, wenn das Problem keine Bedeutung mehr hätte? Was wäre dann anders? Und was noch, und was noch?

 

Um das greifbar zu machen, arbeite ich mit Methoden, die dich ins Spüren, Denken und Handeln bringen. Zum Beispiel mit der Wunderfrage: „Stell dir vor, über Nacht ist ein Wunder geschehen und dein Problem ist verschwunden, woran würdest du es als Erstes merken?“ Oder mit Ausnahmefragen, die dir zeigen, wann es dir trotz Schwierigkeiten schon einmal ein Stück besser ging, und was damals geholfen hat. Mit Skalierungsfragen lässt sich sichtbar machen, wo du gerade stehst, wo du konkret hin willst und welche kleinen Schritte dich dort hin bringen. Und in der „warmen Dusche“ sammeln wir gemeinsam Rückmeldungen zu dem, was dich stark macht und trägt.

 

So entsteht ein klarer Fokus: nicht auf das „Warum“ der Vergangenheit, sondern auf das „Wofür“ deiner Zukunft.

andre